ödland

ein blick auf nadelbäume und holzplanken,
herumliegend im matsch, zaunsfelder
intakt und zerrissen zugleich, die abgrenzen,
was mehr eigen genannt, weniger mehr bewohnt wird.
ein tisch bewachsen mit moos, zwei reifen im himbeergestrüpp,
die blaue plane flattert im wind, löchrig und mit regentropfen benetzt,
halb dach, halb sonnensegel, vielleicht für die feldhasen hier,
denn wilde möhren müssen dort wachsen,
im einödland zwischen den flüssen.

Veröffentlicht von

Dina

Dina H. wurde 1986 geboren. Sie lebt und arbeitet in Leipzig. Elias Canetti, Nikolai W. Gogol und Friederike Mayröcker liest sie am liebsten.

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